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 Betreff des Beitrags: Konferenz des Instituts für Stadtbaukunst
BeitragVerfasst: 10. Dez 2009 18:06 
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Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt, am Do. 11.03. - Fr. 12.03.2010, Rheinterrasse, Joseph-Beuys-Ufer 33, Düsseldorf
http://www.dis.tu-dortmund.de/index.php ... Itemid=104
Anwesend ist alles was in Deutschland im kritischen Diskurs der Stadtbaukunst Rang und Namen hat. Es ist zu hoffen dass von dieser Veranstaltung wertvolle Impulse für einen behutsamen Umgang mit dem Stadtberbe ausgehen.

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Rettet die Städte!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24. Jan 2010 12:45 
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Da die Konferenz zum Thema "Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt" wirklich vielversprechend ist, hier noch das gesamte Programm. Wer immer kommen kann, möge sich bitte anmelden und vorbeischauen!

Zitat:
DONNERSTAG, 11.03.2010

Akkreditierung

Grußworte

Minister Lutz Lienenkämper, Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf

Prof. Dr. Ursula Gather, Rektorin TU Dortmund

Einführung

Prof. Christoph Mäckler, Architekt, TU Dortmund

Prof. Dr. Wolfgang Sonne, Architekturhistoriker, TU Dortmund

1. Stadttheorie

Komplexität statt Reduktion

Der größte Fehler modernistischer Stadtkonzepte lag in ihrer meist reduktionistischen Auffassung des Gegenstands: Stadt wurde gerne ausschließlich als ein sanitäres Problem oder ein soziales Problem oder ein verkehrstechnisches Problem etc. aufgefasst. Heute beispielsweise droht die Reduktion auf ausschließlich ökologische Fragen. Tatsächlich aber spielen stets alle Faktoren zusammen – selbst wenn sie nicht alle beachtet werden. Schönheit und Lebensfähigkeit sind deshalb keine Gegensätze, sondern bedingen sich gegenseitig.

Moderation
Florian Illies, Journalist (Die Zeit), Hamburg

Referenten
Prof. Dr. Harald Bodenschatz, Architektursoziologe und Stadtplaner, TU Berlin
Prof. Dr. Werner Oechslin, Architekturhistoriker, ETH Zürich

Podiumsteilnehmer
Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär a. D., TU Berlin und Universität Leipzig
Prof. Dr. Walter Siebel, Soziologe, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Roland Stimpel, Journalist (Deutsches Architektenblatt), Berlin

2. Stadtgesellschaft

Stadtquartier statt Wohnsiedlung und Gewerbepark

Die monofunktionale Wohnsiedlung ist der Sargnagel städtischen Lebens. Auch erfordern die meisten heutigen Dienstleistungen im Unterschied zu den Großbetrieben des Industriezeitalters kleinteilige städtische Strukturen. Absurd ist es, solche Unternehmen weiterhin in Gewerbeparks auszulagern, anstatt sie in das städtische Gefüge zu integrieren, das seinerseits noch einen Standortvorteil bietet. Für alle zukünftigen Stadterweiterungsplanungen muss das multifunktionale, durchmischte und räumlich gestaltete Stadtquartier zum Leitbild werden. Wohnen, Arbeiten und Leben in der Stadt, gerade auch für Familien und Ältere, ist das Thema der Zukunft.

Moderation
Gerhard Matzig, Architekturkritiker (Süddeutsche Zeitung), München

Referenten
Dr. Dieter Bartetzko, Architekturkritiker (FAZ), Frankfurt am Main
Prof. Dr. Elisabeth Merk, Stadtbaurätin, München

Podiumsteilnehmer
Meinolf Kühn, Baudezernent, Sundern (Sauerland)
Prof. Klaus Schäfer, Stadtbaukünstler, Hochschule Bremen
Prof. Thomas Will, Denkmalpfleger, TU Dresden

Mittagsbuffet

3. Stadtpolitik

Stadtbürger als Gestalter statt anonymer Immobilienwirtschaft
Das städtische Bauen muss von den Stadtbürgern getragen werden, die ein bleibendes Interesse am guten Zustand ihrer Immobilie und ihrem urbanen Umfeld haben. Weder staatlicher Wohnungsbau noch die abschreibungsorientierte Planung der Immobilienbranche können eine dauerhafte und schöne Stadt schaffen. Die Parzelle als angemessene Eigentumseinheit muss Vorrang vor der kommunalen Gebietsvermarktung haben.

Moderation
Dr. Heinrich Wefing, Architekturkritiker (Die Zeit), Hamburg

Referenten
Prof. Dr. Christian Illies, Philosoph, Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Prof. Dr. Hans Stimmann, Senatsbaudirektor a. D., Berlin

Podiumsteilnehmer
Hubertus Adam, Architekturkritiker (Archithese), Zürich
Klaus Fehlemann, Stadtdirektor a. D., Dortmund

4. Stadtbild

Städtebau statt Fachplanung

Eine Stadtplanung, die ausschließlich auf soziale, ökonomische, politische oder ökologische Aspekte der Stadt setzt, braucht sich nicht wundern, wenn das bauliche Ergebnis – die städtischen Räume und Häuser – zu wünschen übrig lässt. Statt partikularistischer Stadtplanung brauchen unsere Städte einen umfassend verstandenen Städtebau: eine bewusste Gestaltung, die all die anderen Aspekte der Stadt mit einbezieht.

Moderation
Dr. Dankwart Guratzsch, Journalist (Die Welt), Frankfurt am Main

Referenten
Prof. Rob Krier, Architekt, Berlin
Prof. Dr. Karlheinz Stierle, Literaturwissenschaftler, Saarbrücken

Podiumsteilnehmer
Prof. Heinz Nagler, Städtebauer, BTU Cottbus
Burkhard Spinnen, Schriftsteller, Münster

Kaffeepause

5. Stadtarchitektur

Gebautes Ensemble statt individualistischer Eventarchitektur
Städtische Architektur steht immer im Zusammenhang. Originalitätssüchtige Einzelbauten zerstören die städtische Gesamtwirkung. Architektur muss wieder lernen, sich dem Kontext anzuschließen und ihn zu vervollständigen, um schöne Stadtbilder zu schaffen.

Moderation
Rainer Haubrich, Architekturkritiker (Die Welt), Berlin

Referenten
Prof. Klaus-Theo Brenner, Architekt, Potsdam
Prof. Dr. Fritz Neumeyer, Architekturtheoretiker, TU Berlin

Podiumsteilnehmer
Bürgermeister Matthias Hahn, Referat Städtebau und Umwelt, Stuttgart
Prof. Bernd Reiff, Stadtbaurat a. D., Dortmund

6. Stadtverkehr

Stadtstraßen statt Autoschneisen
Immer noch werden durch Stadtautobahnen und monofunktional auf den Autoverkehr ausgerichtete Straßenbaumaßnahmen Stadträume zerstört. Die Stadtstraße ist dagegen ein multifunktionaler und interessanter Aufenthaltsort. Die Stadtstraße bildet zudem den wichtigsten und frequentiertesten öffentlichen und gestalterischen Raum der Stadt.

Moderation
Stephan Sattler, Journalist (FOCUS), München

Referenten
Prof. Dr. Hermann Knoflacher, Verkehrsplaner, TU Wien
Prof. Arno Lederer, Architekt, Stuttgart

Podiumsteilnehmer
Senator Franz-Peter Boden, Fachbereich Planen und Bauen, Lübeck
Dr. Harald Heinz, Architekt und Verkehrsplaner, Aachen

Abendbuffet

Plenumsdiskussion zu den vorgetragenen Themen des Tages


FREITAG, 12.03.2010

7. Stadtökonomie

Einzelhandel statt Ketten

Der Einzelhandel und das Kleingewerbe sind die Träger einer lebendigen Stadtkultur. Die immer gleichen Läden der großen Ketten tragen nicht nur zur Verödung der Städte bei, sondern sie vernichten auch selbstbestimmte Arbeitsplätze. Auch unter den Bedingungen der Globalisierung Einzelhandel und Kleingewerbe zu stärken, ist auch eine Forderung der Urbanität.

Moderation
N. N.

Referenten
Dr. Dieter Hoffmann-Axthelm, Stadttheoretiker, Berlin
Folkert Kiepe, Deutscher Städtetag, Köln

Podiumsteilnehmer
Stefan Genth, Geschäftsführer Hauptverband des deutschen Einzelhandels, Berlin
Dr. Wolfgang Roters, Ministerialdirigent a. D., Düsseldorf
Ludger Wilde, Fachbereichsleiter des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes, Dortmund

8. Stadtgeschichte

Langfristige Stadtkultur statt kurzfristiger Funktionserfüllung
Stadt und Architektur haben notwendigerweise eine historische Dimension: Städte entstehen über lange Zeiträume, Stadthäuser stehen viele Jahrzehnte, Stadtgrundrisse überdauern Jahrhunderte. Städtebau muss wieder in historischen Dimensionen denken und die Erfahrungen vergangener Zeiten nutzen.

Moderation
Christian Thomas, Architekturkritiker (Frankfurter Rundschau), Frankfurt am Main

Referenten
Prof. Dr. Vittorio Magnago Lampugnani, Städtebauhistoriker, ETH Zürich
Prof. Dr. Jan Pieper, Architekturhistoriker, RWTH Aachen

Podiumsteilnehmer
Dr. Bernhard Schneider, Jurist, Berlin
Dr. Raoul Schrott, Schriftsteller, Innsbruck

Kaffeepause


9. Stadtidentität

Denkmalpflege statt Branding

Die Identität einer Stadt wird nicht von Individuen ad hoc erfunden. Sie entsteht über lange Zeiträume und zu ihr tragen viele bei. Das zentrale Gut für die Identitätsbildung ist daher die bauliche Überlieferung der Städte, die sich durch nichts ersetzen lässt. Denkmalschutz muss daher zur Grundlage der Stadtentwicklung im Zeitalter der Globalisierung werden.

Moderation
Dr. Matthias Alexander, Architekturkritiker (FAZ), Frankfurt am Main

Referenten
Prof. Dr. Jürg Sulzer, Architekt und Stadtplaner, Görlitz
Dr. Ulrike Wendland, Landesdenkmalpflegerin, Halle/Saale

Podiumsteilnehmer
Dr. Holger Rescher, Deutsche Stiftung Denkmalschutz/Europa Nostra Deutschland, Bonn
Christine Schimpfermann, Planungs- und Baureferentin, Regensburg


10. Städtische Umwelt

Nachhaltig bauen statt schnell verpacken

Heutige Energiesparverordnungen führen dazu, dass mit der Wärmedämmverpackung von Häusern nicht nur Stadtbilder zerstört, sondern auch die Sondermüllberge von morgen produziert werden. Hier ist ein grundsätzliches Umdenken erforderlich, das die Energiebilanz für langfristige Zeiträume bedenkt.

Moderation
Ira Mazzoni, Journalistin, München

Referenten
Oberbürgermeister Boris Palmer, Tübingen
Prof. Hans Kollhoff, Architekt, Berlin

Podiumsteilnehmer
Dr. Harald Kegler, Städtebauer, Dessau-Roßlau
Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin, Berlin

Mittagsbuffet

Schlussdiskussion

Ein Sofortprogramm. Welche Maßnahmen sind zu ergreifen?

Präsentation des Sofortprogramms

TAGUNGSORT
Rheinterrasse Düsseldorf
Joseph-Beuys-Ufer 33
40479 Düsseldorf

SCHIRMHERRSCHAFT
Oberbürgermeisterin Dr. h. c. Petra Roth, Frankfurt am Main
Präsidentin des Deutschen Städtetages


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 Betreff des Beitrags: Re: Konferenz des Instituts für Stadtbaukunst
BeitragVerfasst: 25. Jan 2010 08:08 
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Ist eine Anmeldung bei Teilnahme notwendig?

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 Betreff des Beitrags: Re: Konferenz des Instituts für Stadtbaukunst
BeitragVerfasst: 25. Jan 2010 10:13 
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Stefan hat geschrieben:
Ist eine Anmeldung bei Teilnahme notwendig?


Keine Ahnung, ich vermute aber schon, da es ja auch Mittagessen usf. gibt.
Ich werde mich Ende der Woche mal darum kümmern. Notfalls selbst mal einfach die Tagungsorganisation anmailen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Konferenz des Instituts für Stadtbaukunst
BeitragVerfasst: 25. Jan 2010 11:25 
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Soeben erhielt ich folgende Benachrichtigung:
Zitat:
"...vielen Dank für Interesse an der Konferenz zur Schönheit und
Lebensfähigkeit der Stadt. Die Tagung ist derzeit als geschlossene
Veranstaltung konzipiert.

Gern nehme ich Sie in unsere Wartliste auf. Sobald Herr Professor Mäckler
und Herr Professor Sonne eine Entscheidung Ihre Teilnahme betreffend
gefällt haben, gebe ich Ihnen Bescheid
..."

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 Betreff des Beitrags: Re: Konferenz des Instituts für Stadtbaukunst
BeitragVerfasst: 25. Jan 2010 12:55 
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Ups, das ist natürlich schlecht. Da werde ich auch mal rasch anfragen müssen ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Konferenz des Instituts für Stadtbaukunst
BeitragVerfasst: 5. Feb 2010 21:06 
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Nun, wie steht es aus mit dieser als geschlossene Veranstaltung konzipierten Konferenz ueber dieses landauf, landab so interessante wie wichtige Thema? Zwar ist es, selbst wenn sie oeffentlich waere, unmoeglich fuer mich, daran teilzunehmen, jedoch frage ich mich, was der Sinn einer solchen internen Veranstaltung sein soll. Der Pfarrer predigt fuer den Chor unter Ausschluss der Gemeinde?


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 Betreff des Beitrags: Re: Konferenz des Instituts für Stadtbaukunst
BeitragVerfasst: 6. Feb 2010 22:22 
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Der Knoflacher vom 6. Tag ist übrigens ein hervorragender Mann - der Schrecken unsrer blödsinnigen Autofahrerclubs.


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 Betreff des Beitrags: Re: Konferenz des Instituts für Stadtbaukunst
BeitragVerfasst: 10. Mär 2010 12:11 
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Da nun morgen diese Konferenz des Instituts für Stadtbaukunst stattfindet - bleibt es bei der geschlossenen Gesellschaft oder
ist jemand aus dem Forum präsent so dass er bei Gelegenheit mal darüber berichten könnte ?

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"Europa wurde von den Bürgern erbaut und von den Proleten zerstört."
- Sándor Márai


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 Betreff des Beitrags: Re: Konferenz des Instituts für Stadtbaukunst
BeitragVerfasst: 10. Mär 2010 13:25 
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Ich werde da sein (allerdings eventuell nicht die ganze Zeit über).

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 Betreff des Beitrags: Re: Konferenz des Instituts für Stadtbaukunst
BeitragVerfasst: 16. Mär 2010 10:34 
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Ein (zu) kurzer Kommentar zur Veranstaltung; vielleicht erscheint ja irgendwann irgendwo eine mediale Zusammenfassung.

Zitat:
Städte in Scherben
Von Dankwart Guratzsch 16. März 2010, 04:00 Uhr
Warum braucht die Republik mehr Baukultur, wurde der große Städtebauphilosoph Karl Ganser vor sieben Jahren gefragt - und seine Antwort war drastisch ausgefallen: "Weil unser Land einer Trümmerlandschaft gleicht, auch wenn es sich bei den Trümmern meist um Neubauten handelt." Der Interviewer hielt dagegen: Die meisten Menschen seien doch ganz zufrieden.Ganser aber blieb dabei: "Es fällt den meisten Menschen einfach nicht auf, in was für einer ramponierten Welt sie leben."Das hat sich offenbar geändert, aber die unter Gansers Mitwirkung neu gegründete Stiftung Baukultur sieht beharrlich daran vorbei.Als sie sich unlängst mit dem Phänomen der Rekonstruktion alter Stadtviertel auseinandersetzte, grenzte sie die "Rekonstruktivisten" beherzt aus jeder ernsthaften Diskussion aus. Doch gerade in der Forderung nach immer neuen Rekonstruktionen - sei es in Dresden, in Frankfurt, in Nürnberg, Hildesheim, Magdeburg, Hannover - äußert sich ja das von Ganser angemahnte Unbehagen immer breiterer Schichten daran, "dass sich die Städte immer ähnlicher werden, dass immer mehr Denkmale verschwinden".Dem will das Deutsche Institut für Stadtbaukunst in Dortmund nicht länger tatenlos zusehen. [...]

Quelle: Die Welt

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Berlin hat nach dem Krieg kaum große Architektur hervorgebracht, aber es ist eine große Stadt geworden. Die Stadt hat über die Architektur gesiegt.
(Wolf-Jobst Siedler)


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 Betreff des Beitrags: Re: Konferenz des Instituts für Stadtbaukunst
BeitragVerfasst: 16. Mär 2010 10:55 
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Zitat:
Unter den prominenten Teilnehmern war der Konsens darüber fast (zu) reibungslos gefunden. "Wir müssen aufpassen, dass wir nicht alle zu sehr einer Meinung sind in diesen Fragen, sonst kommt es zu keiner Diskussion", mahnte einer. Doch diese Diskussion muss mit den Stadtpolitikern geführt werden.


Genau so ist es! Die Stadtpolitiker (Stadträte etc) sind die richtigen Ansprechpartner. Die Stadtplanungsbeamten missverstehen das permanent bzw. sehr oft lehnen sich die Politiker leider zurück und lassen die Handwerker (=Bauverwaltung) alleine pfuschen.

Wenn man den Presslufthammer nicht entschlossen führt, dann zerstört er alles, was ihm unterkommt!

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"Gott schütze uns vor Dreck und Schmutz, vor Feuer, Krieg und Denkmalschutz"


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