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 Betreff des Beitrags: Re: Städtebauliches Versagen an der Hauptstraße
BeitragVerfasst: 8. Feb 2010 21:02 
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Vitruv hat geschrieben:
Eine Hauptstraße wie vor 1945 scheut die Stadtplanung wie der Teufel das Weihwasser.


Womit wir bei dieser bemerkenswerten Ansicht des locus delicti, aufgenommen von der Neuen Photographischen Gesellschaft Berlin-Steglitz im Jahre 1905, wären:
http://architekturmuseum.ub.tu-berlin.de/index.php?set=1&p=79&Daten=134349

Nicht nur die Dresdner Quintessenz: Aus gestalterischer Anmut wird gestalterische Armut. :weinen:

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Berlin hat nach dem Krieg kaum große Architektur hervorgebracht, aber es ist eine große Stadt geworden. Die Stadt hat über die Architektur gesiegt.
(Wolf-Jobst Siedler)


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 Betreff des Beitrags: Re: Städtebauliches Versagen an der Hauptstraße
BeitragVerfasst: 8. Feb 2010 21:23 
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Das Rathaus ist ein ferner Traum. Aber auch die Frauenkirche war mal nur ein Traum.

Habe noch mal ein bisschen mit Photoshop gezaubert und nun mal eine Etage abgenommen. Sieht kein Stück besser aus:

Moderationshinweis Philon: Visualisierungen wegen Urheberrechtsverletzung entfernt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Städtebauliches Versagen an der Hauptstraße
BeitragVerfasst: 8. Feb 2010 23:06 
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Ja, es ist zum Weinen oder Resignieren, wenn man erfaßt, was hier wieder verhunzt werden soll. Dabei wäre es so einfach die kleinteiligen Satteldachhäuserreihen weiterzuführen und auf der Hauptstraße in repräsentaive Fassaden zu verwandeln.

Aber Ihr lieben Freunde, lassen wir uns nicht verzagen! Dieser Stadtbild bezogene Kulturkampf dient doch letzten Endes dazu, daß die Bürgerschaft, die Menschen, die diese Ungestalt tagtäglich dann ertragen müssen, aufwachen, aufstehen, sich bewußt werden, sich äußern, ja eingreifen, mitgestalten und hinstehen: " Nicht mehr mit uns!"
Und dabei sind die Vorgänge in Dresden nur die Spitze des Eisberges oder die Spitze des Speeres. Im Erwachen der Menschen entscheidet sich die Zukunft der kulturellen Gestaltung unserer Lebensumwelt. Frei nach Goethe: " So schafft das Böse steht's das Gute!"

Übrigens lieber Vitruv, auch von mir ein herzliches Willkommen. Schön, daß Du wieder engagiert da bist!
Ebenso Jungwirthel, hallo! :zwinkern:


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 Betreff des Beitrags: Re: Städtebauliches Versagen an der Hauptstraße
BeitragVerfasst: 8. Feb 2010 23:37 
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Diese beiden Häuser sind offensichtlich in den 90igern gebaut worden, oder!? Wie oben schon festgestellt wurde, geht angepasstes Bauen, wenn der Investor will (siehe Bülow-Palais) und offensichtlich auch nicht als Ausnahme. Mit dieser Feststellung ist das Ansinnen diese Haupstraßenkästen in das Barockviertel hineinwuchern zu lassen umso dreister! Mit welcher Berechtigung nimmt man die sanierten Platten auf gewachsenem und historischen Stadtumfeld zum Vorbild, wenn von der anderen Seite bereits angepasste Bauten existieren. Geht`s noch!? Freilich zeigt sich hier sinnbildlich die grassierende Polarisierung in der Dresdner Stadtplanung. Überholte Moderne versus historische Rekonstruktion. Da gleicht die Harmonisierung dieser Dualität der Herausforderung die Quadratur des Kreises finden zu wollen. Doch man ist ja dazu garnicht bereit. Kantig, quadratisch, der Kubus, die 4-Zahl als Ausdruck muß es sein, Symbol der Versessenheit in und Gebundenheit an das Materielle (sprich Kapitalismus in der Extreme, einen anderen Stil kennt der Spätkapitalismus nicht). Also spielen hier doch wieder nur eigennützige Aspekte von Investor und Architekten eine Rolle. Und die Stadtplanung kocht ihr eigenes Süppchen ohne Willenskonzept, daß nach einer harmonischen Stadtgestaltung strebt. (Stockwerkshöhen und Straßenfluchten als minimalistisches Zugeständnis an Überkommenes. Man läßt sich herab. Diese Architektur ist zutiefst arrogant, oder!?)

Moderationshinweis Philon: Visualisierung wegen Urheberrechtsverletzung entfernt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Städtebauliches Versagen an der Hauptstraße
BeitragVerfasst: 9. Feb 2010 01:35 
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@schortschibähr:
Harmonisierung ist da keine in Sicht. Je mehr Rekos die GHND fordert, desto hässlicher werden die Entwürfe. Eine kleine Elite selbstherrlicher Geschmackswächter kann leider nur in Größendimensionen wie dem Postplatz denken. Ihre eigene Größenphantasien können mit "piefiger Kleinteiligkeit" (Zitat Siegfried Baumeister, Dresden) nichts anfangen. Und anstatt mal zur Besinnung zu kommen, beschimpfen sie die GHND als "kleines Trüppchen lautstarker Modernisierungsverweigerer" (Zitat Siegfried Baumeister), welche sich durch "ängstliche Rückwärtsgewandheit und fehlendes Selbstvertrauen" (Zitat Siegfried Baumeister) in diesen Irrsinn treiben lassen.
Dabei sind sie selbst die Ängstlichen. Denn weil plötzlich das dumme Volk auch mal mitreden will, wenn ihnen die Stadt verunstaltet wird, bekommen sie Angst und bauen ein bisschen aus Trotz erst recht so, dass es dem Volk missfällt. Und die Größendimensionen lassen sehr stark auf Minderwertigkeitsgefühle schließen.


Auf dresden.de gibt sich die Stadt so ganz anders, wenn es um das sog. Barockviertel in der Neustadt geht:

Zitat:
Die Planung der reich ausgestatteten barocken Bürgerhäuser wurde einem strengen Baureglement unterworfen, so dass ein harmonisches geschlossenes Stadtbild entstand. Das Viertel um Königstraße, Obergraben und Rähnitzgasse lädt mit zahlreichen Restaurants ein, teils in barocken Innenhöfen gelegen. Kleine, stimmungsvolle Einkaufspassagen sind zu entdecken. Galerien und Antiquariate bieten Anregungen für Kunstfreunde.


http://www.dresden.de/dtg/de/sehenswuer ... trasse.php

So ehrlich ist die Stadt zu ihren Gästen. Bloß immer das Image der Kunstsinnigen Stadt pflegen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Städtebauliches Versagen an der Hauptstraße
BeitragVerfasst: 9. Feb 2010 10:16 
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Zitat:
Aber Ihr lieben Freunde, lassen wir uns nicht verzagen! Dieser Stadtbild bezogene Kulturkampf dient doch letzten Endes dazu, daß die Bürgerschaft, die Menschen, die diese Ungestalt tagtäglich dann ertragen müssen, aufwachen, aufstehen, sich bewußt werden, sich äußern, ja eingreifen, mitgestalten und hinstehen: " Nicht mehr mit uns!"


Leider ist es so einfach dann doch nicht!

Wenn die Menschen täglich mit solchem Schrott konfrontiert sind, gewöhnen sie sich daran und haben keinen Sinn mehr für städtebauliche- und architektonische Qualitäten der alten europäischen Stadt. Dieses Phänomen lässt sich heute schon sehr gut an der Dresdner Bevölkerung erkennen.
Außerdem ist es ökonomisch sehr schwierig, eine nachträgliche Reparatur des Stadtbildes durchzuführen. Eigentumsverhältnisse und finazielle Möglichkeiten spielen da eine große, meist eher hinderliche Rolle.

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Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe


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 Betreff des Beitrags: Re: Städtebauliches Versagen an der Hauptstraße
BeitragVerfasst: 9. Feb 2010 11:08 
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SchortschiBähr hat geschrieben:
Kantig, quadratisch, der Kubus, die 4-Zahl als Ausdruck muß es sein, Symbol der Versessenheit in und Gebundenheit an das Materielle (sprich Kapitalismus in der Extreme, einen anderen Stil kennt der Spätkapitalismus nicht)


Was hast Du denn immer mit Deinem "Spätkapitalismus"? Darf ich mal daran erinnern, daß zu DDR-Zeiten die gesamte Innenstadt mit zahllosen ausbaufähigen Gebäuden abgeräumt wurde und stattdessen jede Menge Betonklötze in die Landschaft gesetzt wurden?

Oder daran, daß seltsamerweise das gesamte Neumarktprojekt mitsamt Frauenkirche oder gelungene Bauten wie das Bülow-Palais ausgerechnet jetzt im "Kapitalismus" entstehen? Daß die Wiener Ringstraße oder das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg schon damals von Aktiengesellschaften finanziert wurden?

Der Baustil des Bauprojekts in der Hauptstraße ist einfach der typische primitive Nachkriegsbaustil, und der ist ideologisch vorgegeben. Wenn der Investor clever wäre, würde er vielmehr wie damals die Investoren der "Aktiengesellschaft Deutsches Schauspielhaus" auf eine attraktive Fassade setzen (die noch heute aus der Bebauung angenehm heraussticht), um noch mehr Gäste/Kunden anzuziehen... aber dazu reicht wohl der geistige Horizont von Investor und Architekt nicht aus (wohl auch das Können des letzteren).

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 Betreff des Beitrags: Re: Städtebauliches Versagen an der Hauptstraße
BeitragVerfasst: 9. Feb 2010 11:50 
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Leute, bitte nicht bloß immer nur hier schreiben, sondern bitte sehr zahlreich zu der Veranstaltung erscheinen!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Städtebauliches Versagen an der Hauptstraße
BeitragVerfasst: 9. Feb 2010 12:22 
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@ ApparatBauske,

Entschuldige, aber diese spätkapitalistische Deutung der Kubenarchitektur werfe ich doch erst seit kurzem in die Waagschale.
Zur Verdeutlichung: Du hast natürlich recht, wenn Du an die Klötze aus sozialistischen Zeiten erinnerst. Ein ganz anderes Gesellschaftsystem. Aber: der Kapitalismus - und ich meine hier die Auswüchse der globalisierten Extremform (und nicht den Unternehmergeist der Gründerzeit oder Wirtschaftwunderzeit, der noch soziale Verantwortung kannte)- und der Sozialismus nähern sich an in der Gemeinsamkeit der völligen Hingewandtheit und Gebundenheit an die materielle Erscheinungswelt. Das geistig-seelische exisitiert für den Sozialismus nicht, für den Kapitalismus rudimentär. Hier treffen sich diese beiden Systeme. Und die Zahl 4 (der Kubus) steht für die 4 Elemente, sprich die Materia und die Gebundenheit an die Materie. Und ich sehe diesen Fakt in der heutigen Architektur wiederum herauspräpariert. In der Endzeit des Kapitalismuses treten die Kuben auf's neue aus ihrer Verkleidung heraus in schlichter, unmenschlicher, steriler Kühle, bar jeglichen menschlichen Maßes, einseitig ausgerichtet auf den rechten Winkel (übrigens der männlichen Polarität zugeordnet), jeder seelischen Anspache entfremdet, leer, ohne tieferen geistigen Impuls, dem Mammon hingegeben.
Okay, einfach nur Denkanstöße, ein Blick etwas hinter die Kulissen. Wer's nicht nachvollziehen mag, einfach überlesen! 8) :zwinkern:

@bilderbuch,
Ich denke schon, daß mit solchen stadtgestalterischen Reibungsflächen zwischen verschiedenen architektonischen Ansichten sich ein neues bürgerliches Verantwortungsbewußtsein herausbilden kann. Das sehen wir doch an den deutschlandweit aufblühenden Gruppierungen, Vereinen und Gesellschaften, die sich für die Wiedergewinnung eines harmonischen Stadtbildes einsetzen. Meistens sind diese Initiativen entstanden, weil einigen aufmerksamen Mitbürgern die fatale Fehlentwicklung in ihrer Stadt ins Auge stach und sie aufstanden und Verantwortung übernommen haben. Es geht um Bewußtsein! Und je mehr es tun, umso mehr werden es und nicht nur auf dem in diesem Forum diskutierten.
Auch so ein Forum trägt dazu bei!

@Octavian
Viele von uns schreiben brav Ihre Briefchen. Nur keine Sorge! :zwinkern:
Und: es ist wichtig uns hier argumentativ auszutauschen, damit jene, die die Veranstaltungen vor Ort dann besuchen neue Anregungen für ihre Argumente bekommen und sich mit Verve und Leidenschaft einbringen können. Wir stärken uns gegenseitig den Rücken!


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 Betreff des Beitrags: Re: Städtebauliches Versagen an der Hauptstraße
BeitragVerfasst: 9. Feb 2010 12:39 
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Na ja, also mal davon abgesehen, daß zur Wirtschaftswunderzeit noch viel gruseligere Bauten entstanden (Stuttgart steht voll davon) - auch heute und auch in Dresden entstehen doch nach wie vor sehr gelungene moderne Bauten, die eben nicht als Kubus ausgeformt sind und sich erfolgreich um eine Eingliederung in ihre Umgebung bemühen (Beipiel: Sparkassengebäude oder Maison Bleue am Schillerplatz oder eben das Bülow-Palais).

Andererseits entstehen jede Menge Bauten, die zwar modern (und meiner Meinung nach häßlich), aber eben garantiert nicht billig in der Realisierung sind (Beispiel: all die coop himmelb(l)au-Bauten, zu denen ja auch das Dresdner ufa-Kino zählt).

Außerdem gab es doch nicht "den Sozialismus" als solchen, sondern auch hier verschiedene Bauepochen - vom Stalin-Barock über den Beton-Brutalismus hin zur Erhaltung oder Rekonstruktion historischer Architektur (im Rahmen des möglichen). War nicht Honecker persönlich für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses?

Deshalb gibt es diesen unmittelbaren Zusammenhang meines Erachtens schlicht nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Städtebauliches Versagen an der Hauptstraße
BeitragVerfasst: 9. Feb 2010 13:24 
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Zitat:
Viele von uns schreiben brav Ihre Briefchen. Nur keine Sorge!
Und: es ist wichtig uns hier argumentativ auszutauschen, damit jene, die die Veranstaltungen vor Ort dann besuchen neue Anregungen für ihre Argumente bekommen und sich mit Verve und Leidenschaft einbringen können. Wir stärken uns gegenseitig den Rücken!


@SchortschiBähr
Weiß ich doch, daß Ihr das macht... Ihr seid ja auch alle ganz braaav.... :ueberkopfstreichen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Städtebauliches Versagen an der Hauptstraße
BeitragVerfasst: 9. Feb 2010 17:07 
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@Schorschibaer

Zitat:
Aber: der Kapitalismus - und ich meine hier die Auswüchse der globalisierten Extremform (und nicht den Unternehmergeist der Gründerzeit oder Wirtschaftwunderzeit, der noch soziale Verantwortung kannte)- und der Sozialismus nähern sich an in der Gemeinsamkeit der völligen Hingewandtheit und Gebundenheit an die materielle Erscheinungswelt.


Du hast völlig recht. Ein Kapitalismusgegner wie Robert Kurz verwendet für das witschaftliche System der leninistisch-sozialistischen Staaten sogar den Begriff 'Staatskapitalismus.'
Ob jedoch das stranggegenständliche Phänomen jedoch tatsächlich eine Ausgeburt spätkapitalistischer Profitgier ist, wage ich mittlerweile sogar zu bezweifeln - wahrscheinlich geht es hier wirklich nur um ideologiebedingte Ästhetik.
Schwachsinnigkeiten à la des Kaisers neue Kleider haben mit Kapitalismus eigentlich nichts zu tun. Eine rein kapitalistische Ausrichtung würde zwar nicht unbedingt Rekos (das wäre ev. zu teuer!) aber immerhin auf alt getrimmte Billigbauten präferieren - etwa einen baroque-business-park oder dgl.


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